Macht harte Arbeit auch emotional härter?

»Macht harte Arbeit auch emotional härter?«, das war die Frage, die mir Anfang Januar die Hamburger Journalistin Inka Schmeling im Interview für das Magazin ZEIT WISSEN stellte. Ein interessantes Gespräch, wie ich fand, betraf es doch die zentrale Frage, ob sich Persönlichkeitseigenschaften, also relative stabile Muster im Denken, Fühlen und Verhalten, durch besondere Situationen ändern.

Anders gefragt: Bewirken hohe psychische und physische Anforderungen der Arbeit eine dauerhafte Änderung psychischer Merkmale? Welche Rolle spielen dabei die relativ stabilen Persönlichkeitseigenschaften, hier besonders der Faktor Emotionale Stabilität (Neurotizismus)? Wählen wir uns die passenden Arbeitstätigkeiten, und verlassen wir diejenigen Situationen, die uns über- oder unterfordern? Und: Warum verlassen einige Personen ihren Arbeitsplatz nicht, obwohl er sie offensichtlich wenig zufrieden stellt?

Einige Antworten hierzu von mir finden sich in dem Artikel von Frau Schmeling in der Rubrik »Drei Fragen« in der aktuellen Ausgabe der ZEIT WISSEN 02/2014, die Sie ab dem 17.02.2014 im Handel oder per Post erhalten.

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Im Artikel zitierte Studie:
Jackson, J. J., Thoemmes, F., Jonkmann, K., Lüdtke, O. & Trautwein, U. (2012). Military training and personality trait development: Does the military make the man, or does the man make the military? Psychological Science, 23(3), 270-277.